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Chamber MUSIC ACADEMIE

vom 27. Juli bis 02. August 2026
im Gartensalon von Schloss Heiigenberg

 

Lesen Sie hier die Kitik von Klaus Ross im Bergsträsser Anzeiger:

"Ensemble-Inspiration für junge Musiker auf Schloss Heiligenberg
Die zweite Ausgabe der unter anderem vom Kultursommer Südhessen geförderten Chamber Music Academy auf Schloss Heiligenberg war wie schon ihre Premiere 2025 ein großer Publikumserfolg.
Drei ausverkaufte Konzerte im Gartensalon lieferten den Beweis, wie inspiriert hier erfahrene und junge Instrumentalisten während der öffentlich zugänglichen Probenwoche zusammengearbeitet haben.
Für eine perfekte Organisation sorgte der veranstaltende Verein „Kultur im Schloss Heiligenberg".
Das Dozententeam bildeten der Stuttgarter Klavierprofessor Moritz Winkelmann (künstlerischer Leiter), der Geiger Noé Inui, die Bratschistin Sarina Zickgraf (Tonhalle-Orchester Zürich) und der Cellist Sebastian Hennemann (Loh-OrchesterSondershausen). Die internationale
Stipendiatenauswahl umfasste Qiongdan Liang und Alicia Cobos Fernandez-Cabrera (Klavier), Annina Pritschow, Anatholy Moseler und Charlotte Sosa (Violine), Tessa Rippo und Anna-Catharina Meinesz(Viola) sowie Sule Berna Kontas und Börn Gard (Violoncello).
Bereits das erste Konzert bot erfrischende Besetzungsvielfalt und stupendes interpretatorisches Niveau. Dvoráks allzu wenig bekanntes C-Dur-Terzett opus 74 wurde von Inui/Pritschow/Gard so stil- und liebevoll ausgekostet, wie man es sich nur wünschen konnte. Feine pianistische Präsenz zeigten Qiongdan Liang (als Primo-Spielerin neben Winkelmann bei Bach-Kurtag bzw. Debussy) und Alicia Cobos Fernández-Cabrera in Schumanns Es-Dur-Klavierquartett opus 47, das klanglich wunderbar ausbalanciert geriet.
Ein besonderes Highlight setzten Anatholy Moseler (ahrgang 2007, jüngster Akademist) und Björn Gard mit ihrer fulminant virtuosen wie expressiven Wiedergabe von Erwin Schulhoffs immer noch aufregend modernem Duo aus dem Jahre 1925.
Gerade der an der Essener Folkwang -Hochschule studierende deutsche Nachwuchsgeiger darf fraglos als eine der verheißungsvollsten Begabungen seiner Generation gelten.

Als originelle Auftaktwerke des zweiten Programms erklangen Haydns für Cellotrio arrangiertes Adagio-Juwel aus dem D-Dur-Divertimento Hob. XI:113 und Mozarts frühe vierhändige B-Dur-Sonate KV 358, die Alicia Cobos Fernández-Cabrera an der Seite von Moritz Winkelmann mit schönstem Wiener-Klassik-Esprit ausstattete.
Mit großer Spielfreude dabei
Zu Recht gefeiert wurden Qiongdan Liang, Noé Inui und Sue Berna Kontas für ihre staunenswert geschliffene Aufführung von Beethovens furiosem c-moll-Klaviertrio opus 1/3. Den Ensemble-Höhepunkt der diesjährigen Sommerakademie bescherten zweifelsohne Pritschow/Inui/Zickgraf/Meinesz/Hennemann/Gardbei Brahms' G-Dur-Streichsextett opus 36, das klangschwelgerische Spielfreude und kammermusikalischen Verfeinerungsgeist wahrhaft bewegend zusammenbrachte.

Der Abschlussabend hielt dann neben einem farbenreichen Reigen romantischer Schmankerlstücke (Cassadó, Popper, Elgar, Kreisler, Ponce-Heifetz, Wieniawski) als Krönung das von Moritz Winkelmann angeführte Dvorák-Klavierquintett opus 81 und eine Oktett-Überraschungszugabe aus Mendelssohns opus 20 parat - ideale Appetizer nicht zuletzt für die Chamber Music Academy 2027 auf Schloss Heiligenberg."

 

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 Link zur website der CMA-Heiligenberg:
https://www.cma-heiligenberg.com